Kürzung unserer Anstellungsumfänge?

Auf die Evangelische Kirche kommen, bedingt durch demografische und finanzielle Entwicklungen, große Herausforderungen zu. Wir stellen zunehmend fest, dass bei Sparmaßnahmen gerade der Mesner- und Hausmeisterdienst recht schnell ins Visier genommen wird.
Immer häufiger wird von Fällen berichtet, in denen Kirchengemeinden eine Reduzierung der Arbeit der Mesnerinnen und Hausmeisterinnen, bis hin zur Aufgabe des Dienstes beabsichtigen, um die damit verbundenen Personalkosten einzusparen.
Sparmaßnahmen an einem bestimmten Punkt im Personalbereich müssen in ihren Auswirkungen auf das Ganze des Gemeindelebens gesehen und beurteilt werden ...

Mesner- und Hausmeisterdienst ehrenamtlich?

"Holzauge", sei wachsam!

Es ist leider nicht mehr selbstverständlich, dass alle frei werdenden Mesnerstellen wieder "ordentlich" besetzt werden.
Zur Versehung des Dienstes in der rechten Weise bedarf es jedoch einer fachlichen Handreichung. Dies sollte keine Kirchengemeinde außer Acht lassen, wenn sie meint, eine Stelle nicht mehr finanzieren zu können, nach Alternativen sucht und – die Ehrenamtlichen entdeckt.
Die Personen, die bereit sind, den Mesner- und Hausmeisterdienst freiwillig und unentgeltlich auszuüben, sind zumeist sehr hoch motiviert. 
Deshalb sollte ihnen die „Dienstgeberseite“ wenigstens soviel Wertschätzung und Achtung entgegenbringen, dass sie die Mittel bereitstellt, die zu einer soliden Aus- und Fortbildung der Ehrenamtlichen nötig sind ...
     Wir vertreten ganz entschieden den Standpunkt:
    
Wenn schon ehrenamtlich – dann aber richtig!

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