Festes Haus oder leichtes Zelt?

Mesnerinnen und Hausmeister sollen sich in gleicher Weise in unserem Logo wieder finden. Günther Majunke hat im Zusammenhang mit der Überarbeitung des Handbuchs unsere Ideen aufgegriffen und in eine gute Form gebracht: Durch die verschieden geneigten Dachformen weisen wir auf historische und auf moderne Gebäude hin, für die wir Verantwortung tragen. Dass es sich dabei um kirchliche Häuser handelt, ist leicht erkennbar an Hahn und Kreuz.

Da ist ein waagerechter Balken. Auf sicherem Grund steht das Kreuz, das mit seiner Senkrechten nach oben weist und mit dem Querbalken die Erde umspannt. Die schwebenden Dächer stehen durch die verschiedenen Neigungswinkel für Kirche und Gemeindehaus. Der Hahn als Wächter und Wecker erinnert an die Geschichte mit Petrus (Mk 14,68/72).

Ganz ohne Seitenwände wirkt das Gebilde sehr leicht.

 

Ein Liedvers Hans von Lehndorffs (EG 428,4) rundet in einer Bitte an Gott die Gedanken ab, die um unser Logo kreisen können:
        Komm in unser festes Haus, der du nackt und ungeborgen.

        Mach ein leichtes Zelt daraus, das uns deckt kaum bis zum Morgen;

        denn wer sicher wohnt, vergisst, dass er auf dem Weg noch ist.

 

Im Jahr 2010 haben wir die Bildmarke zu unserem Logo erhoben.
Möge es das Anliegen des Mesnerbunds in positiver Weise unterstützen:

Ein Fachverband mit Herz und Hand wollen wir sein!